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Geschichtliches:

Die Reflexzonentherapie stammt aus dem alten Ägypten. In Sakkara wurde ein Piktogramm aus der Zeit von 2500 – 2300 v. Chr. gefunden. Es stellt vier Personen dar, wovon zwei Therapeuten sind. Einer massiert die Füsse des ersten Patienten, der andere die Hände des zweiten Patienten.

Auch in Indien und China findet man 5000-jährige Zeugnisse von Behandlungen durch Druck auf bestimmte Punkte des Fusses. Dieses Wissen wurde nach und nach durch die Akupunktur ersetzt.

Im Europa des 16. Jh. wurde die Reflexzonentherapie durch einen italienischen Bildhauer namens Cellini ausgeübt. Mit Erfolg kurierte er seine eigenen Leiden. Kurze Zeit später veröffentlichte Dr. Ball in Leipzig ein Buch über dieses Thema. Ein Herr namens Sir Henry Head, der in London wohnte, führte Untersuchungen über die Neurologie der Reflexzonen durch. Er entdeckte, dass gewisse Zonen der Haut überempfindlich werden, wenn ein Organ erkrankt ist.

Der Amerikaner William Fitzgerald gilt als Vater der modernen Reflexzonentherapie. Als er eine Betäubungsmethode für seine chirurgischen Patienten suchte, entdeckte er, dass sich der empfundene Schmerz verminderte, wenn er Druck auf gewisse Stellen des Körpers ausübte. Er entwickelte eine Theorie, die auf einem Körpermodell aufgebaut war, das den Körper in zehn energetische Zonen vom Kopf bis zu den Füssen aufteilte. Jede Zone war verbunden mit den Punkten, die als Reflexzonen bezeichnet werden. Seine Assistentin und Physiotherapeutin Eunice Ingham war die Verfasserin der ersten Abhandlung über moderne Reflexzonentherapie (1930). In dieser Schrift wurde zum ersten Mal aufgezeichnet, wie sich der gesamte Körper auf Händen und Füssen wie auf einer Karte abbildet. Eunice Ingham gründete die erste Schule für Reflexzonentherapie.

Wie wirkt Reflexzonentherapie?

Im Körpermodell der Reflexzonentherapie ist jeder Teil des menschlichen Körpers einem genau bestimmten Ort auf den Fusssohle zugeordnet. Diese Punkte werden Reflexzonen genannt. Sie sind eine verkleinerte Abbildung des Körpers. Alle physiologischen und organischen Systeme unseres Körpers sind vertreten, zum Beispiel der Blutkreislauf, das Verdauungssystem, die Wirbelsäule usw.

Reflexologie für die Hände und Füsse von Barbara und Kevin Kunz, Verlag Le Courrier du Livre 2005.

Die Berührung der empfindlichen, evtl. schmerzenden Zonen, oder das besondere Empfinden des Patienten beim Berühren gibt der Therapeutin Informationen über den Zustand des Körpers oder des Krankheitsbildes. Der dynamische und regelmässige Druck auf die Reflexzonen hat eine therapeutische Wirkung: Das entsprechende Organ wird reguliert, Abfallstoffe werden gelöst, die Zirkulation von Blut und Nerven wird angeregt, eine Belebung und tiefe Entspannung finden statt.

Die Reflexzonentherapie beabsichtigt also eine Aktivierung des Selbstheilungsprozesses des Körpers.

Die Reflexzonentherapie steht der Akupunktur näher als der Massagetechnik. Ihre Wirkung kann durch zwei unterschiedliche Theorien erklärt werden. Die erste stellt die neurophysiologischen Aspekte in den Vordergrund und die zweite ist energetischer Art. Meinerseits praktiziere ich die Reflexzonentherapie auf klassische Art, das heisst diejenige, die der Neurophysiologie näher steht. Ich biete aber auch den anderen, mehr energetischen Zugang an über die Behandlung der Chakras

Der Zugang zur Reflexzonentherapie durch die Chakras:

Der ätherische Körper, der das Abbild unseres Körpers ist, besteht aus den sieben Chakras: Wurzelchakra, Sakralchakra, Sonnengeflechtchakra, Herzchakra, Kehlkopfchakra, Stirnchakra, Kronenchakra. Alle Chakras haben ihnen zugeordnete Steine, Farben und ätherische Öle. Alle sieben werden während einer Sitzung behandelt, denn wenn eines schlecht funktioniert, könnte es sein, dass die andern ebenfalls einbezogen sind.

An wen wendet sich Reflexzonentherapie?

Die Reflexzonentherapie ist eine Therapie, die jedermann anspricht. Sie ist dem Kunden angepasst, sei es ein Kind oder ein Erwachsener, sei es ein alter oder ein kranker Mensch. Die Anzeichen für eine Behandlung sind:

Die Anzeichen für eine Behandlung sind: Alle funktionellen oder krankheitsbedingten Störungen wie muskuläre Schmerzen, Gliederschmerzen, Verdauungsstörungen, Atemwegserkrankungen, hormonelle und den Blutkreislauf betreffende Störungen, langjährig erkrankte Organe. Aber auch das Bedürfnis sich zu entspannen, Stress abzubauen, wie auch depressive Stimmungen sind Gründe für eine Behandlung.

Wann ist eine Reflexzonentherapie nicht angebracht? Bei einem verletzten Fuss, einer Verstauchung oder einem Bruch, einer Venenentzündung im Laufe einer ärztlichen Behandlung, bei schwangeren Frauen während der ersten drei Monate (Gefahr einer Fehlgeburt).

Wie läuft eine Behandlung ab?

Die Dauer variiert zwischen einer halben und einer ganzen Stunde. Sie beginnt mit einem Fussbad. Dabei werden die Füsse auf die Massage vorbereitet und die Therapeutin kann mit dem Kunden / der Kundin ein paar Worte austauschen. Der Patient / die Patientin setzt sich anschliessend in einen Massagestuhl, der in die Waagrechte geneigt wird. Nach einem ersten Berühren der Füsse durch die Therapeutin zwecks Kontaktaufnahme beginnt die Massage mit entspannenden Bewegungen, um allmählich zu den präzisen Zonen zu gelangen. Die erste Behandlung ist immer ein Moment des sich Kennenlernens und der Patient / die Patientin kann sich an die verschiedenen Grade des Drucks gewöhnen. Dies erlaubt der Therapeutin eventuell schmerzhafte oder sich nicht im Gleichgewicht befindende Punkte herauszuspüren und die besonderen Eigenschaften des Fusses kennen zu lernen. Beide Füsse werden massiert. Die Behandlung endet mit einer umfassenden Massage des Fusses mit einer Creme oder einem Öl.

Die Ziele und die Anzahl der Behandlungen werden nach den Bedürfnissen und Wünschen des Patienten / der Patientin festgelegt.